Wie alles begann

Bereits im Jahre 1742 wurde das Verzinken durch den französischen Chemiker Malouin entdeckt, die praktische Anwendung jedoch erst 1836 eingeführt.

Die erste deutsche Verzinkerei, die weltweit eine der ersten war, wurde 1847 in Solingen errichtet.

Meist erfolgte die Verzinkung als rein handwerkliche Tätigkeit in kleineren Familienunternehmen.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfuhr die Feuerverzinkung eine stürmische Entwicklung bis hin zur industriellen Anwendung.

Das Feuerverzinken hat sich als langlebiger Korrosionsschutz auf vielfältige Weise bewährt.

Durch Ausbau und Vergrößerung der Anlagen wurden immer größere Stückgewichte und Durchsätze möglich.

Ständig werden neue Anwendungsbereiche, wie z. B. die Karosserievollverzinkung im Automobilbau, erschlossen.

Zur Zeit werden in der BRD etwa 1,6 Mio. Tonnen Stahl durch Feuerverzinken vor Korrosion geschützt, Tendenz steigend.

Gemessen an der Fläche des gegen Korrosion geschützten Stahls kommt dem Feuerverzinken (Zinküberzug mit der längsten Korrosionsschutzdauer) die größte Bedeutung zu.

Im Bereich Korrosionsschutz ist das Feuerverzinken mit 80 % des deutschen Zinkverbrauchs das wichtigste Verfahren.